Diese Features haben sichere Kindersitze

Wer mit seinen Kindern im Auto unterwegs ist, dem sollte auch deren Sicherheit am Herzen liegen. Nicht nur ist es gesetzlich vorgeschrieben, auch ist es selbstverständlich, dass Kinder nur in geeigneten Kindersitzen fahren. Der Markt scheint riesig groß zu sein, doch wer ein paar grundlegende Dinge beachtet, der findet schnell den passenden Kindersitz, der noch dazu absolut sicher ist.

Isofix sorgt sich noch mehr Sicherheit

kindersitz-pruefenDer Großteil der heutzutage verkauften Kindersitze verfügt über das Isofix System. Doch nicht jedes Fahrzeug hat auch die passende Vorrichtung integriert. Wenn Sie ein altes Auto haben, schauen Sie auf der Rückbank zwischen Rücksitzlehne und Polster. Verfügt Ihr Fahrzeug über das Isofix System, so sehen oder spüren Sie zwischen Lehne und Polster zwei “Metallringe”.

Diese sind direkt mit der Karosserie verbunden und würden im Falle eines Unfalls den Kindersitz sicher und fest halten. Das Isofix System an Kindersitzen erlaubt es nämlich den Sitz durch eine Klickvorrichtung direkt mit diesen Metallringen zu verbinden. Dies ist also ein zusätzlicher Schutz zum Gurt, der ebenfalls umgelegt werden muss.

Neuwagen und neuere Autos verfügen automatisch über das Isofix System. Manche Wagen haben es sogar auf dem Beifahrersitz integriert.

Kaufen Sie einen Kindersitz mit Isofix, so lässt sich dies in aller Regel auch so einstellen, dass der Sitz trotzdem bei alten Autos angewendet werden kann.

Die richtige Größe ist entscheidend

Beim Kindersitzkauf müssen Sie auch auf die richtige Größe achten. Testen Sie den Sitz zusammen mit Ihrem Kind. Idealerweise lässt sich der Sitz an die Größe Ihres Kindes anpassen. So können Sie zum Beispiel die Kopfstütze nach oben und unten einstellen, je nachdem wie groß Ihr Kind ist.

Sichere Kindersitze verfügen über dieses System und lassen es vor allem nicht zu, dass sich die Kopfstütze im Laufe der Zeit selbstständig wieder verschiebt. Achten Sie also darauf, dass Sie mindestens irgendwo einen Knopf betätigen müssen, einen Hebel umlegen müssen oder es einen Einrastmechanismus gibt, wenn Ihr Kindersitz über eine verstellbare Kopflehne verfügt. Der KindersitzTester hat die besten 10 Kindersitze getestet: Hier klicken für mehr.

Dreipunktgurt oder Sitztisch

Es gibt für Kleinkinder zwei verschiedene Systeme, wie der Gurt angelegt wird. Verfügt der Kindersitz über einen kleinen Prellbock, der auch als kleines Tischchen zweckentfremdet werden kann, dann wird der Gurt an diesem Prellbock entlang geführt und sichert das Kind im Falle eines Unfalls.

Verfügt der Sitz nicht über solch einen Prellbock, so müssen Sie darauf achten, dass der Sitz so konzipiert ist, dass ein Gurt im Dreipunktsystem angelegt werden kann. Bei Erwachsenen wäre das die Sicherung von Schulter zur Hüfte und die Sicherung des Bauchbereichs. Sie kennen das, wenn Sie selbst einen Gurt anlegen. Kindersitze sollten ebenfalls so gestaltet sein, dass es möglich ist den Gurt auf diese Art und Weise anzulegen. Die besten Maxi Cosi Modelle finden Sie hier oder auf der offiziellen Homepage des Herstellers.

Keine defekten Sitze kaufen

Zu guter Letzt sollten Sie darauf achten, dass der Kindersitz an keiner Stelle gebrochen oder gerissen ist. Das trifft natürlich nur zu, wenn Sie den Sitz auf dem Flohmarkt kaufen. Ein defekter Kindersitz ist nicht sicher, egal wie klein der Defekt ist. Im Falle eines Unfalls kann aus einem kleinen Riss plötzlich ein wesentlich größerer werden. Dies ist für das Kind mitunter lebensgefährlich.